Die unheimliche Begegnung der 4. Art

Fotos: coralimages - Fotolia, Winter

Fotos: coralimages – Fotolia, Winter

Prolog
Kinder kennen heute mehr verschiedene Aliens, statt zu wissen, welche Lebewesen auf Feld und Flur ihr Unwesen treiben. Und das hat seinen Preis. Seit Landwirte und Städter Soziale Medien nutzen, blitzt und kracht es zwischen den verschiedenen „Welten“: Wusste vor einiger Zeit die eine Gruppe nicht viel, was die andere über sie denkt, so diskutieren heute beide Gruppen online. Wer Sozialen Medien vorwirft, sie würden die Menschen in Filterblasen mit Gleichgesinnten einkesseln, übersieht, dass diese Medien auch genau das Gegenteil davon tun: Sie bringen unterschiedliche Menschen zusammen, die bisher kaum miteinander kommuniziert hatten.

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Jahresgedanken

Amos Venema

Amos Venema, Milcherzeuger aus Jemgum

von Amos Venema

Liebe Verbraucher, Politiker, Freunde und Familie, wir alle sehnen uns nach der ruhigen und beschaulichen Weihnachtszeit, wie wir sie aus unseren Kindheitserinnerungen kennen.
Trotzdem möchte ich die Zeit nutzen und mit Euch ein paar Gedanken teilen, die immer wieder zur Sprache kommen. Weiterlesen

„Mit dem Charme der Interpharm“

Friederike Kricks persönliche Eindrücke von der Veganfach 2016

Zwei Messetage, 4.000 Besucher und 137 Aussteller aus 15 Ländern – damit sind die üblichen Daten zu einer Messe zunächst einmal „abgefrühstückt“. Und natürlich waren alle voll des Lobes, schreibt der Veranstalter in seiner Abschlusspressemeldung zur ersten Veganfach 2016 in Köln.

Die Veganfach ist die kleine Schwester der Anuga – eine Messe der Verarbeiter und des Handels. Wer Frischeprodukte in Halle 3 sucht, kommt vergebens. Inhaltsschwere Powerriegel, angereichert mit Paleo Protein, Drinks mit Antioxidantien oder Snacks mit niedrig glykämischer und zahnfreundlicher Isomaltulose für den veganen Ausdauersportler werben um Aufmerksamkeit, der Früchteriegel am Nachbarstand kontert mit komplexen Ballaststoffen und mittelkettigen Triglyceriden. Algenpulver in Tüten, Soja-Mix- Rind aus der Tüte, Nutella-Ersatz aus Haselnuss-Paste und eingedickter Traube oder Vegan Pet Food, es ist wie in der Haribo-Werbung „für jeden was dabei“, kreativ aufgehübscht in ansprechender Verpackung und freundlich präsentiert. Für vegane Puristen gibt es nach wie vor das einfache Erbsenprotein aus der schmucklosen braunen Papiertüte.

Protein aus der Paleo-Bar.

Protein aus der Paleo-Bar. (Foto: Krick)

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Die Mär von der Abhängigkeit

Foto: BESH

Foto: BESH

Deutsche Landwirte sind abhängig von nur wenigen Großkonzernen? NGOs und andere Lobbyisten treibt die Sorge ums Wohl unserer Landwirte durchs Land. Sie wollen ihre schützenden Hände über die Gebeutelten ausbreiten. Sie scheuen weder Kosten noch Mühen, sind nach Leverkusen gereist, denn dort braut sich bereits neues Unheil zusammen.

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Regionale Erzeugung im Mittelpunkt

Regio DayWie kann man die heimische Landwirtschaft und Lebensmittelherstellung in den Mittelpunkt stellen? – Ganz einfach: Indem man auf einer Karte im Internet zeigt, wo welche Betriebe was zu zeigen haben, und man allen anderen Menschen diese Aktion bekannt macht. „Einige Verrückte“ haben genau das getan und fiebern nun dem Stichtag 1. Oktober  – dem „Regio Day“ – entgegen.

Es laufen derzeit sogar mehrere Aktionen, um das Thema regionale Erzeugung bekannter zu machen. Kein Wunder, denn Regionalität ist ein Mega-Thema für die Land- und Lebensmittelwirtschaft.

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Podiumsdiskussion "Nachhaltige Landwirtschaft in deutschland" (IFAJ-Kongress 2016

Was heißt „Nachhaltige Landwirtschaft“?

Was bedeutet „Nachhaltige Landwirtschaft“, insbesondere in Deutschland? Vor über 200 Agrarjournalisten aus 36 Ländern zeigte eine Podiumsdiskussion im Rahmen des IFAJ-Kongresses Mitte Juli 2016, dass das Thema Nachhaltigkeit viele Facetten hat, darin waren sich die Podiumsteilnehmer einig.

Über die inhaltliche Ausgestaltung und praktische Umsetzung bleibt wegen fehlender gemeinsamer Zieldefinitionen und einer sehr kontroversen Beschreibung des Ist-Zustandes aber noch erheblicher Diskussionsbedarf, siehe folgendes Video.

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„Im persönlichen Gespräch haben Sie mehr Respekt voreinander“

Jan Grossarth, Wirtschaftsredakteur der Franfurter Allgemeinen Zeitung, Foto: Frank Röth

Jan Grossarth, Wirtschaftsredakteur der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, Foto: Frank Röth

Immer mehr Landwirte und Landwirtinnen vernetzen sich im Internet mit Gleichgesinnten, z.B. auf Facebook oder Twitter untereinander, kommunizieren mit Verbrauchern auf ihren Facebook-Seiten und wollen so eine Diskussion mit der Gesellschaft führen. Wir sprachen mit Jan Grossarth, Redakteur bei der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, über die Risiken und Nebenwirkungen von Online-Diskussionen auf den kommunikativen Umgang miteinander.

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