„Soziale Medien sind ein wichtiger Teil des Reputationsmanagements“

Tricia Braid, Illinois Corn Growers Association

In den USA bloggen Farmer und Rancher schon länger als in Deutschland und machen auch ihre Erfahrungen im Dialog mit Verbrauchern. Auf einer Fachreise* durch die Bundesstaaten Indiana, Illinois und Iowa fanden sich viele Gemeinsamkeiten zur Situation der Landwirtschaft und ihrem Verhältnis zur Gesellschaft.

Wir sprachen mit Tricia Braid, Kommunikationsdirektorin bei Illinois Corn Grower Association (www.ilcorn.org).

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„Wir brauchen vier Mal ein „D“ für die Schweinehaltung“

Die Situation in der Schweinehaltung, insbesondere der Ferkelerzeuger, ist derzeit kritisch. Agrarblogger „Bauer Willi“ sprach mit Schweine-Expertin Mirjam Lechner über die Perspektiven und Herausforderungen für die Tierhalter und welche Auswege es aus der Krise geben könnte. Das Interview ist auf seinem Blog als Video zu sehen, hier kann man das Gespräch aber auch nachlesen:

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Was machen Kühe bei großer Hitze?

YouTuber Amos Venema von MyKuhTube.de erklärt, was die aktuelle Hitze bei Kühen im Stall und auf der Weide bewirkt, und wie die Kühe darauf reagieren. Kühe fühlen sich nämlich nur bei 7 bis 16 Grad Celsius so richtig wohl… Weiterlesen

Auf einen Komposttee mit Michael Reber

Ackerbauer - Michael Reber Blog

Michael Reber aus Gailenkirchen bei Schwäbisch Hall (Foto: Philipp Ledényi bzw. agrarheute/CeresAward)

Es gibt Früchtetee, schwarzen Tee oder ominöse „Fühl Dich gut“-Tees. Komposttee war mir jetzt neu. Zugegeben, der ist auch nicht als Getränk gedacht, sondern für den Acker, wird aber ebenfalls gekocht. Auf dem Acker ist der Tee einer von vielen Bausteinen einer regenerativen Landwirtschaft, die Landwirt Michael Reber auf seinem Betrieb etabliert hat. Das größere Ziel hinter diesen Bemühungen ist der Humusaufbau. Bis 2016 hielt Reber noch Schweine, mittlerweile dreht sich alles um den Boden, mit Ackerbau und Grünland sowie einer Biogasanlage. Weiterlesen

Imagevideos „Made by Bauern“

Immer mehr junge Agrarier zeigen auf YouTube, dass sie professionelle Videos machen können. Der von Unternehmen der Agrarbranche unterstützte Videowettbewerb „Clip my Farm“ möchte diese Talente fördern. Und nebenbei nicht nur das angekratzte Image der Landwirtschaft aufwerten, sondern auch zum Nachdenken anregen.

In der vierten Staffel des Video-Wettbewerbs wurden auf der Grünen Woche 2018 die Preisträger gekürt:

Der Hauptpreis, dotiert mit 10.000 €, geht an Patrick Kampmann und André Börstinghaus aus dem Kreis Mettmann in Nordrhein-Westfalen. „Das Video ‚RISSE’ ist sehr außergewöhnlich. Es beschreibt die Spaltung zwischen Städtern und Landwirten an sich plötzlich auftuenden Rissen in der Erdoberfläche. Ein Clip, der einem kleinen Kinofilm gleicht und die Zuschauer zum Nachdenken anregt“, so das Urteil der Jury bei der Preisvergabe. Weiterlesen

Milchpreis – Ausblick 2018

Landwirt und Videoblogger Amos Venema zeigt auf dem YouTube-Kanal MyKuhtube, welche Preisentwicklungen die Milchviehhalter in den letzten Jahren durchstehen mussten und wie es zum Jahresanfang am Markt aussieht.

Wer aufpasst, erfährt auch, was den Landwirten gar nicht weiter hilft:

Hört auf zu jammern! Angelt lieber!

Foto: Pixabay

Foto: Pixabay

Von Thies Schmoldt

Die jetzige Situation vieler Betriebe ist existenzgefährdend und mit früheren Branchenkrisen nicht vergleichbar. Das Problem ist allerdings, dass schon seit Jahrzehnten die Hauptkommunikation an die Gesellschaft war, dass es gerade sehr schlecht ist. Wie glaubhaft klingt es dann zu sagen: „Jetzt geht es uns aber tatsächlich richtig schlecht.“ Das stimmt zwar, aber das will keiner mehr hören.

Der Verbraucher muss das erfahren, aber er will es gar nicht wissen. Nur weil ein Kind Spinat essen muss, ändert das nichts daran, dass es aber keinen Spinat essen will. Und zu sagen, wie schlecht es einem geht, ist keine Öffentlichkeitsarbeit und kein Marketing. Würdet ihr bei einem Landhändler einkaufen, der dauernd bettelt: „Kaufe bitte große Mengen zu einem höheren Preis bei mir, weil es mir wirtschaftlich so schlecht geht?“ Da rechnet man doch eher mit der baldigen Insolvenz und schaut sich nach anderen um.
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