Archiv für den Monat März 2015

Bernhard bloggt auf BlogAgrar.de

Bernhard Barkmann

Bernhard Barkmann, Blogger von blogagrar.de

Ab heute stellen wir in loser Reihenfolge weitere Agrarblogger vor (schließlich heißt dieses Blog ja auch „Die AgrarBlogger“). Denn nicht nur IT-Nerds oder Mode-Geeks schreiben im Internet über ihre Welt. Landwirtinnen und Landwirte können das längst auch und Themen gibt es ja genug…

Seit Februar 2011 bloggt Bernhard Barkmann aus Messingen unter blogagrar.de „hauptsächlich, aber nicht ausschließlich“, zu landwirtschaftlichen Themen. Insbesondere die Öffentlichkeitsarbeit im landwirtschaftlichen Bereich hat sein höchstes Interesse und eine eigene Rubrik auf seinem Blog. Weiterlesen

Pfluglos über den Acker

Ein Gastbeitrag von Sören Schewe

Pflugsohle

Bis zur Pflugsohle wird der Boden gedreht

Ob ich denn bei meiner Recherche eine Untersuchung über Regenwürmer mit Schleuder-Trauma gefunden hätte, fragte mich Brigitta Blume unter meinem ersten Artikel zu den beiden Berichten des BUND und der DLG. Marcus Holtkötter setzte dann bei Facebook noch einen drauf. Pflügen ginge ja noch. Mit der Scheibenegge werde es für die Würmer erst richtig turbulent mit Achterbahn, Bungee Jumping und Affenkäfig zusammen. Nachdem die Lachtränen getrocknet waren, fiel mir auf, dass der Ansatz gar nicht so unsinnig war, schließlich sind Regenwürmer für die Boden-Struktur extrem wichtig und so ein Pflug kann in der Tat für mächtig Wirbel sorgen – zum Ärger des Wurms. Weiterlesen

„Tierschutz bei Nutztieren im Vergleich zu Menschenrechten und der Situation von Haus- und Wildtieren“

Greg Peterson

Greg Peterson, Farmersohn aus Kansas, USA

Auch in den USA bloggen mehr und mehr Landwirte über ihre Arbeit und warum sie Landwirtschaft so betreiben, wie sie heute ist. Greg Peterson beschreibt seine Perspektive zu Tierschutz in der Nutztierhaltung. Hier die deutsche Übersetzung seines Blogbeitrages vom 30. November 2014.

Der Mensch: Viele Menschen leben ein Leben im Wohlstand. Gleichwohl gibt es gegenwärtig auf dieser Welt mehr menschliches Leid als viele meinen. Nach wie vor gibt es auf dieser Welt 30 Millionen Sklaven, von denen 80% sexuell ausgebeutet werden. Drei Milliarden Menschen leben in Armut. 1,3 Milliarden hiervon müssen am Tag mit weniger als 1,25 USD auskommen. 870 Millionen Menschen sind chronisch unterernährt. Jedes Jahr erleben vier Millionen Frauen häusliche Gewalt, und jedes Jahr werden drei Millionen Kinder misshandelt oder missbraucht. 3,5 Millionen Menschen in den USA sind obdachlos. Außerdem erleiden Tag für Tag Millionen von Menschen eine körperliche oder psychische Erkrankung, eine Verletzung oder ein emotionales Trauma. Weiterlesen