Archiv der Kategorie: Agrar-PR

„Im persönlichen Gespräch haben Sie mehr Respekt voreinander“

Jan Grossarth, Wirtschaftsredakteur der Franfurter Allgemeinen Zeitung, Foto: Frank Röth

Jan Grossarth, Wirtschaftsredakteur der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, Foto: Frank Röth

Immer mehr Landwirte und Landwirtinnen vernetzen sich im Internet mit Gleichgesinnten, z.B. auf Facebook oder Twitter untereinander, kommunizieren mit Verbrauchern auf ihren Facebook-Seiten und wollen so eine Diskussion mit der Gesellschaft führen. Wir sprachen mit Jan Grossarth, Redakteur bei der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, über die Risiken und Nebenwirkungen von Online-Diskussionen auf den kommunikativen Umgang miteinander.

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David, Goliath und die Bilder

© BillionPhotos.com - Fotolia

© BillionPhotos.com – Fotolia

Ob Glyphosat oder Tierhaltung: Die Landwirtschaft ist ein gefundenes Fressen für Kritik-Kampagnen, denn es lassen sich emotional wirkende Bilder zeigen. Können Landwirte überhaupt etwas dagegen tun? Ja, sagen Sönke Hauschild und Dietrich Holler. Weiterlesen

Nicht nur Wortklaubereien

Dass Landwirte und Verbraucher nicht immer mit einem Wort dasselbe meinen, ist die Ursache vieler Missverständnisse und Streitigkeiten zwischen beiden.
„Bauer Willi“ hat daher diese Woche begonnen, ein Wörterbuch zu erstellen. Die Diskussion der Leserschar zeigt, dass es aber noch viel mehr Begriffe gibt, die eine Kommunikation der beiden Gruppen erschweren.

Auch die ungenaue Definition des Begriffs „Natur“ macht es heute gerade für die moderne Landwirtschaft schwer, in der Gesellschaft akzeptiert zu werden, meint Klaus Alfs in seinem Beitrag „Das Stellvertretersyndrom“ bei agrarmanager online.
„Aus Sicht der modernen Naturwissenschaften ist die Rede von einer „natürlichen Landwirtschaft“ streng genommen sinnlos. Landwirtschaft kann die physikalischen, chemischen und biologischen Naturgesetze in keiner Weise außer Kraft setzen, ist also stets natürlich und niemals künstlich. […] Sobald die Bürger „Natur“ hören, denken sie an Wiesen und Wälder, an Bambi und Schweinchen Babe. […] Nicht die Natürlichkeit der Landwirtschaft sollte hervorgehoben werden, sondern deren Künstlichkeit, und zwar im Sinne von Kunstfertigkeit.“

Landwirtschaft goes Social Media

Interview mit Sebastian E. Jäger, Masterstudent an der Humboldt-Universität Berlin alias „Lederstrumpf_“ auf Twitter

Sie beobachten seit einigen Jahren die Sozialen Medien und wie die Landwirtschaft darin vorkommt. Was passiert dort gerade?

Als ich mir 2012 einen Account bei Twitter anlegte, hatte ich eigentlich nur das Ziel, mir eine Art Notizbuch anzulegen, in dem ich mir Links und kleinere Gedankenfetzen, vielleicht für später, niederschreiben kann. Schnell habe ich aber entdeckt, dass es hier schon eine Art Landwirtschaft-Community gibt, die untereinander vernetzt ist und sich regelmäßig austauscht. Dieser Austausch war aber noch relativ bescheiden und zurückhaltend. Insbesondere im Diskurs mit Journalisten, Politikern, sowie Tierschutz- und Umweltschutzverbänden. Mit der Zeit hat sich dies aber geändert. Mittlerweile wird sich gerade mit diesen Anspruchsgruppen selbstbewusst ausgetauscht. Zum Diskurs mit dem Verbraucher werde ich noch etwas später näher eingehen. Da gibt es zum Beispiel den AgChatDE . Dies ist eine Art Chat zu einer verabredeten Uhrzeit auf Twitter, zu der unter dem gleichnamigen Hashtag, über ein vorher festgelegtes Thema diskutiert wurde. Später ist dann nach dem amerikanischen Vorbild „Ask The Farmers“ die Plattform Frag-den-Landwirt  hervorgegangen. Weiterlesen

„Hollywood trifft Landwirtschaft“ – Über Stalleinbrüche & Skandalvideos

Gastbeitrag von Sebastian E. Jäger
Agrarwissenschaftler an der Humboldt Universität Berlin
Sebastian twittert unter: https://twitter.com/Lederstrumpf_

Blick in einen modernen Schweinemaststall

Blick in den modernen Schweinemaststall der Seegers Foto: Schleeh

Die Landwirtschaft ist dabei sich zu öffnen, ob beim Tag des offenen Hofes, mit eigener Homepage im Internet oder via Facebook und Twitter. Zeit, über ein Thema zu schreiben, welches für Landwirte nicht so erfreulich ist – Stalleinbrüche.

Wir kennen sie alle, die Schockbilder aus den Tierställen, die in Fernsehreportagen zu sehen sind, auf Aktivisten-Seiten im Internet oder in Fußgängerzonen von Spendensammlern herumgereicht werden.

Aber wie ist eigentlich die Geschichte hinter diesen Bildern? Wie kommen sie zustande? Weiterlesen

Krisenfall – Die Presse steht für der Tür! Was tun?

Presse

Die Kamera vor der Nase
Foto: Schleeh

Das kann jedem Unternehmer und Landwirt passieren. Plötzlich steht ein Fernsehteam oder ein Pressevertreter vor der Tür und stellt Fragen zu einem Problem, das im Betrieb aufgetreten ist. Was tut man in so einem Moment? Was sagt man zu den Presseleuten? Wie fühlt man sich in so einem Fall? Das wollen wir in unserer Livesendung von zwei Unternehmerinnen erfahren, die genau das in Ihren Betrieben schon erlebt haben.

Sandra Schröder in der Livesendung von Bloggercamp.tv auf der re:publica 2014

Sandra Schröder in der Livesendung von Bloggercamp.tv auf der re:publica 2014 Foto: Gunnar Sohn

Sandra SchröderJournalistin, Bloggerin, Kauffrau und Metzgerstochter, hatte einen Fall in Ihrem elterlichen Betrieb. In einer Schule, die von der Catering Abteilung der elterlichen Metzgerei beliefert wurde, gab es mehrere Kranke aufgrund von EHEC-Bakterien. Der Fall führet 2011 zur Schließung des Betriebes. Die Behörden waren keine große Hilfe und so nahm Sandra Schröder den Fall selbst in die Hand. Aufgefallen ist mir Sandra auf der re:publica, als sie bei unserer Livesendung als Einzige direkt in die Kamera blickte. Das machen nur erfahrene Fernsehleute. 

Blick in einen modernen Schweinemaststall

Blick in den modernen Schweinemaststall der Seegers Foto: Schleeh

Kathrin Seeger züchtet und mästet zusammen mit ihrem Mann Peter Schweine in Hessen. An insgesamt fünf Standorten haben die Seegers moderne Schweinemastställe. In einen dieser Standorte wurde eingebrochen. Die Einbrecher haben dann den Stall unter Wasser gesetzt und eine gestellte Szene gefilmt. Nach der Aussendung hat sich die Presse sehr für den Hof der Seegers interessiert.

Wer mit diskutieren oder Fragen stellen möchte kann dies über die Frage & Antwort Funktion auf Google Plus oder auf Twitter unter dem Hashtag #bloggercamp tun.

Das Fliegende Auge – DJI Phantom 2 mit H3-3D Gimbal und GoPro Hero 3

Luftaufnahme mit einer Action Camera von einer Flugdrohne

Luftaufnahme mit einer Action Camera von einer Flugdrohne Foto: Schleeh

Am Samstag kam endlich der neue H3-D3 Gimbal bei mir an. Den Multikopter Phantom 2 habe ich ja schon ein paar Wochen. Ein Gimbal ist eine Kameraaufhängung, die über Motoren die Bewegungen des Fluggerätes darüber ausgleicht. Die Motoren haben eine Reaktionszeit von 0,06 Sekunden! Zum Vergleich habe ich in diesem Video eine Aufnahme mit einer fest an der Drohne angebrachten Contour gegenüber gestellt. Weiterlesen