Ein Gedanke zu „Ackerbauer – Michael Reber Blog

  1. Werner Bauer

    Lieber Michael Reber, mit großem Interesse habe ich einen Bericht über die Landwirtschaft in ARTE gesehen. Sie wurden hier auch entscheident gezeigt. Schade, es war wie immer in solchen Berichte: einerseits die böse konventionelle Landwirtschaft und anderseits die „kuschel“ Landwirtschaft= bio/ökologische. Frage an Sie: haben Sie, als Sie noch der „Böse“ waren nichtroutinemäßig vor der Bestellung der Felder Bodenproben gezogen? Hätten Sie durch einsaat von Legominosen und entsprechender Bodenbearbeitung nach der Ernte nicht auch das Bodenleben aktivieren können. Komposttee? Beim ansetzen und umsetzten entstehen chemische Prozesse die ja auch direkt wieder auf die Felder kommen. Schade auch, dass Sie nicht erwähnt haben, dass Sie eine Biogasanlage haben. Warum eigentlich nicht? Das hier entstandene Substrat isch ein wahrer Segen für die Bodenmikroorganismen.Sind Biogasanlagen für uns Verbraucher nicht vorzeigbar? Um einen virulenten Boden zu erhalten gibt es sicher nicht den „Königsweg“ (Komposttee) sondern wie im richtigen Leben führen viele Weg e (Fruchtfolge) zum Ziel. Oder was moina Sie zu meiner These? Ich frage mich immer wieder was fange ich mit solchen Berichten im Fernseh an? Noch ebbes: in unserem kleinen Gärtdle säen wir im Herbst immer ein Gemisch von Leguminosen aus. Wir wechseln zwischen Kartoffeln, Wurzelgemüse und anderen Produkten ab. Wir hatten trotz des heißen Sommers eine tolle Ernte, obwohl wir deutlich weniger Wasser gegossen haben als die Nachbarschaft. Aber, isch halt a Gärdle.

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