Schweinehaltung – mal unaufgeregt


Kann man Schweine artgerecht halten? Der ZDF-Filmbeitrag „Alles arme Schweine?“ schaut in die deutschen Schweineställe und zeigt sowohl die Haltung in konventionellen Mastanlagen als auch auf biologischen Höfen.

 

 

Die meisten Mastställe sind zwar in Familienbesitz, werden aber mit 1000 Tieren und mehr längst als „Agrarindustrie“ pauschal kritisiert und stehen in Sachen Tierwohl unter Druck: Einerseits lässt sich bei den aktuellen Billigpreisen für Schweinefleisch Geld nur über die Menge verdienen, andererseits lehnen die Verbraucher vorgeblich „tierquälerische“ Haltungsformen ab, wollen aber an der Fleischtheke nicht mehr bezahlen. Maßnahmen für tiergerechtere Haltung, Hygiene und Tiergesundheit durch die „Initiative Tierwohl“ sollen Verbesserungen bringen.

Das Schweineleben auf den Biohöfen bietet dagegen freien Auslauf und Stroheinstreu ist Pflicht. Doch dort zeigen sich ganz andere Probleme: Es gibt nur noch wenige Schweinerassen, die freilandtauglich sind – den Schweinen wurde aufgrund der Verbraucher-Nachfrage nach magerem Fleisch das Fett weggezüchtet. Die Folge: Die Tiere sind anfälliger und können die Strapazen einer „Freiland-Haltung“ nicht überstehen. Auch das Stroh hat seine Nachteile. Und Nitrat- und Ammoniak-Emmissionen gibt es in der offenen Haltung auch.

Dieser Beitrag veranschaulicht viele Widersprüche auf eine sachliche, unaufgeregte Weise.

Ein Gedanke zu „Schweinehaltung – mal unaufgeregt

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