Getreideaussaat in der Eifel – Agrarblogger und die DJI Phantom


Aufnahme einer nach vorne fliegenden Drohne

Aufnahme einer nach vorne fliegenden Drohne Foto: Brian Scott

Unser Agrarblogger Sebastian Bützler hat mit seinen Kollegen von Nordeifel Agrarvideos wieder ein Meisterstück auf YouTube hochgeladen! Teile des Videos wurden mit Sebastians Multikopter DJI Phantom und einer GoPro darunter gemacht. Das Ergebnis lässt sich sehen. Immer mehr Agrarvideos werden mit den kleinen und leicht zu fliegenden Kameradrohnen gemacht. Auch die Profis wie Dennis Brandt von Brandt Video nutzen die Flugkünstler für ihre Aufnahmen. Die günstigste Variante ist die DJI Phantom derzeit in der Version 2. Der bereits für unter 600 Euro erhältliche Multikopter ist auch für Laien kontrolliert zu fliegen. Dank eingebauter Steuerung und Sensorik stabilisiert sich das Gerät von selbst in der Luft.

DJI Phantom 2

DJI Phantom 2 Foto: Schleeh

Wir haben gestern und heute die ersten Flugversuche mit der Drohne unternommen. Gestern war es etwas windig, was dazu geführt hat, dass sich der Phantom bei der Landung auf der Wiese als Rasenmäher betätigt hat. Trotz der hohen Flugstabilität, kann man sehr leicht eine Bruchlandung machen.

Deshalb ist es ratsam viel zu üben und eine Haftpflichtversicherung für die Fluggeräte abzuschließen. Denn trotz des niedrigen Gewichtes von 1,3 Kilogramm kann so eine Drohne bei einem Absturz aus großer Höhe einen beträchtlichen Schaden anrichten. Über großen Menschenansammlung sollten daher nur Profis mit Profi-Drohnen fliegen. Die melden dann ständig ihre Daten an die Basis und so kann ein Ausfall eher vorhergesehen werden. Auch können die Geräte im Profibereich den Ausfall von einem Rotor von insgesamt 8 ausgleichen. Das geht bei den Quadkoptern nicht.

Auf dem Feld kann meist nicht viel passieren, wenn nicht ein Mensch von oben am Kopf getroffen wird. Deshalb kann man mit diesen Einsteigerdrohnen schon sehr schöne Luftaufnahmen von der landwirtschaftlichen Arbeit machen.

Wir werden uns am nächsten Wochenende in der Agrarblogger Runde treffen und auch dazu austauschen. Wir freuen uns schon auf die Vegetationszeit und geniale Drohnenaufnahmen von Feld, Wald und Acker.

2 Gedanken zu „Getreideaussaat in der Eifel – Agrarblogger und die DJI Phantom

  1. marekthi

    TOLL, dass du gleich raus bist und uns das Ding vorgeführt hast. Ich habe heute die Sony Action Cam HDR-AS100V in Empfang genommen. Sony integriert in die Smartphone App eine Livestreamingfunktion. Verbindung via WLAN, mal sehen wie weit das reicht. Für Drohnen Einsatz denke ich, ist das wohl zu schwach. Viel Spass beim Fliegen.

    Antwort
    1. Hannes Schleeh Autor

      Danke Marek. WLAN mit 2,4 GHz ist bei Drohnen sowieso nicht möglich. Die Fernbedienung funkt im selben Frequenzband. Das würde die Steuerung der Drohne stören. Wenn das nicht so wäre, könnte man das WLAN der GoPro auch her nehmen. Ich bin schon gespannt auf Deine ersten Videos mit der Sony. Ich schau mir ein HDMI-Übertragungsstick an, wenn ich den Gimbal habe. Wenn der einigermaßen weit genug geht, dann schaffe ich mir den an. Wenn nicht wird es ein FPV System mit 480p und Funkübertragung im 5 GHz Netz.

      Antwort

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